Stachelschwanzwaran

Varan.1

Sein stachelbewehrter Schwanz verhalf ihm zu seinem Namen: Stachelschwanz-Waran, eher ein kleiner Vertreter der Warane, entfallen doch bis zu zwei Drittel seiner rund 70 Zentimeter Gesamtlänge auf den keilschuppigen Fortsatz. Er trägt ihn allerdings nicht nur zu Zierde, sondern dient er ihm dazu, sich in Felsspalten, Steinplatten und Höhlen so zu verschließen und zu verkeilen, dass Feinde ihm nicht mehr habhaft werden können.

Als tagaktiver Einzelgänger durchstreift er im Nordwesten Australiens trockene Buschlandschaften und steinige Halbwüsten, immer auf der Suche nach aller Art von Insekten bis hin zu kleineren Wirbeltieren.

Wussten Sie schon?

Ein Stachelschwanz-Waran kann bis zu 70 % seines Flüssigkeitsbedarfs aus der Nahrung beziehen, um auf diese Weise die Dürreperioden zu überleben.

Vier Wochen nach der Paarung legt das Weibchen 7 bis 18 Eier in einer selbst gegrabenen Erdgrube ab. Der Nachwuchs schlüpft nach etwa 4 bis 5 Monaten und hat dann eine Länge von etwa 12 bis 17 Zentimetern. Von allen Waranarten wird der Stachelschwanzwaran am häufigsten im Terrarium gehalten.

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