Riesenvogelspinne

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Mit einer eindrucksvollen Beinspannlänge von 30 Zentimetern, schwarzglänzenden Giftklauen und einem Hinterleib der Tennisballgröße erreichen kann, ist die Riesenvogelspinne eine imposante Erscheinung. Für Spinnenphobiker ist sie jedoch ein wahrer Albtraum, obwohl ihr Biss nur etwa einem Wespenstich gleichkommt. Fühlt sie sich bedroht, bombardiert sie durch das Abstreifen der Hinterleibhaare, welche bei Berührung starkes Brennen verursachen, den Feind.

Ihr zu Hause sind die tropischen Regenwaldgebiete Südamerikas, wo sie Regionen bis zu 95 % Luftfeuchtigkeit bevorzugt. Um die benötigte Luftfeuchtigkeit auch während der Trockenzeit aufrecht zu erhalten, gräbt sie sich tiefliegende Höhlen. Von ihr am Boden ausgelegte Spinnfäden signalisieren, dass sich ein Beutetier in Reichweite befindet.

Als weibliche Vogelspinne auf die Welt zu kommen, ist in punkto Lebenserwartung vorteilhaft, erreicht sie doch ein Alter von nahezu 20 Jahren, während sich die Männchen schon nach vier bis fünf Jahren verabschieden.

Wussten Sie schon?

Spinnen wurden in der Urzeit riesengroß: Megarachne war eine 70 cm große Spinne, die vor 300 Millionen Jahren die Regenwälder Südamerikas bevölkerte.

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