Krötenkopfagamen

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Kaum zu glauben, was sich die kleine Krötenkopfagame in punkto Überlebensstrategien alles einfallen ließ, sie, die in einer Vielzahl von Arten ein riesiges Verbreitungsgebiet im asiatischen Raum besiedelt.

Wussten Sie schon?

In punkto Besiedeln hält die Krötenkopfagame mit ihrem Vordringen in den Himalaya bis auf 5000 Meter den Reptilien-Höhen-Weltrekord.

Zudem ist sie recht verfressen und überwältigt alles, was nur irgendwie in ihr Maul hinein passt. Das muss sie auch tun, denn sie verbringt, um den eisig kalten Winter zu überleben, eine 6-monatige Winterruhe in Erdhöhlen bis zu 130 cm Tiefe.
Neben der Kälte kämpft sie in den vielen von ihr besiedelten Wüstenlandschaften um die Beschaffung von Flüssigkeit – in der Wüste kein einfaches Unterfangen. Sie versteht es allerdings, sich das Wasser aus der Luft in Form von Tautropfen zu „angeln“. Dazu flacht sie ihren Körper ab und hebt ihn stelzenförmig mit weit aufgerichtetem Schwanz in die Luft. Die winzigen Tautropfen setzen sich auf der Haut nieder, vereinigen sich zusehends zu einem Wassertropfen, welcher dank seiner Schwere nun über den Körper direkt der Echse ins Maul kugelt. Wahrlich, eine kleine Überlebenskünstlerin !

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