Krötenechse

 DSC_7194

KrötenechseDSC_7215

Als man die ersten Krötenechsen entdeckte, glaubte man, das diese Tiere  Amphibien seien und nannten sie deshalb Kröten. Im englischen werden sie auch „horny toad“ (hornige Kröte) bezeichnet. Ihre stumpf wirkende Schnauze und der runde Körper lassen sie wie eine Kröte aussehen – doch sie ist eine Echse!

Das Verbreitungsgebiet der Krötenechsen erstreckt sich vom nördlichen Mexiko über die südwestlichen Bundesstaaten der USA (Texas, Colorado, Arizona etc.). Die natürlichen Lebensräume sind ausgesprochen trockene Wüsten und Halbwüsten sowie offene Savannen. Krötenechsen haben eine Vorliebe für Ameisen. Ca. 200 Stück davon wandern täglich in den Magen und machen 70 % des Futters aus. Gelegentlich ernähren sie sich auch von Grashüpfern, Asseln und Käfer.

Wussten Sie schon?

Zur Verteidigung gegenüber Angreifer stehen der Krötenechse mehrere Mittel zur Verfügung. Bei einem Angriff ist die erste Reaktion die Schreckstarre. Ist der Angreifer bereits zu nah, legt sie einen kurzen Sprint zurück. Schlägt dies auch fehl, bläst sich die Echse, ähnlich einem Kugelfisch, auf. Das Tier ist nun grösser und als Nahrung uninteressant geworden. Gewisse Krötenechsenarten verfügen über die Möglichkeit des Reflexblutens. Hierbei bringt die Echse Gefässe vom Augenrand zum Platzen, um ihr Blut im Umkreis von etwa 1.5 Meter zu verteilen. Der faulige Geruch schreckt den Angreifer ab.

Seite zur Ausstellung