Gürtelschweif

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Wie Schilder reihen sich die kräftigen, teils zu Stacheln aufgeworfenen Schuppen über den Körper des Zwerggürtelschweifs, ein kleiner gepanzerter bis 18 cm langer und scheuer Kerl, der die buschige Savannenlandschaft des südöstlichen Afrikas bewohnt. Nützlich ist ihm dieses Kleid vor allem bei der Flucht, verkeilt er sich dabei doch blitzartig in Felsspalten und wird so für seine Feinde, vor allem Greifvögel, Schlangen und Warane, kaum mehr greifbar.

Die tagaktiven kleinen Echsen leben in Familienverbänden und tauschen ihre Informationen in Form ihrer Körperhaltung und Bewegung aus.

Wussten Sie schon?

Die Weibchen sind „eilebendgebährend“ und bringen nach einer Tragzeit von vier Monaten ein bis vier Junge zur Welt, welche bei der Geburt schon beinahe die Hälfte der Körperlänge ihrer Eltern besitzen.
Von Anfang an zeichnen sie sich als schnelle, behände Jäger aus und ernähren sich ausschließlich von Insekten, Raupen und während karger Zeiten auch von Würmern. Ihren Flüssigkeitsbedarf decken sie auch über die Haut. Ein gutes Fettpolster muss vor Einbruch der kalten Jahreszeit aufgebaut sein, sollen sie die mehrmonatige Winterruhe unbeschadet überstehen.

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