Grüner Leguan

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Mit etwa 2 m Länge sieht er schon furchteinflößend aus, der Grüne Leguan der Urwaldgebiete Mittel- und Südamerikas. Er verschlingt ausschließlich pflanzliche Kost. Die sichelartigen „Stacheln“ auf Rücken und Schwanz weichen jeder Berührung und die wuchtigen Krallen dienen in erster Linie dazu, seinen schweren Körper im Geäst fest zu halten. Zweifelsohne, man sieht viel gefährlicher aus, als man ist. Imponieren – also Angeben – ist schon die Hälfte der Überlebensstrategie!
Trotzdem, treibt man ihn in die Enge, kann sein wuchtiger Schwanz schmerzhafte Schläge austeilen, seine zähnen bewehrten Kiefer blutige Wunden schlagen und die Krallen böse Kratzer hinterlassen. Ihm aber freundlich gesinnt, kann er ein sehr friedlicher, ja anhänglicher Geselle werden.

Männliche Leguane werden deutlich größer als ihre Weibchen, die sie beharrlich umwerben, bevor sie ihr Erbgut weitergeben dürfen. Bis zu 40 Eier können zwei Monate später abgelegt und vergraben werden, bevor rund drei Monate darauf die kleinen „Mini-Drachen“, völlig auf sich selbst gestellt, schlüpfen.

Allen Gefahren während des Heranwachsens trotzend, können sie ohne Weiteres ein Alter von 15 bis 20 Jahren erreichen – allerdings nur dann, wenn ihre natürlichen Lebensräume erhalten bleiben.

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